Stevie's full of good intentions

Thursday, October 23, 2008

Einen offenen Brief

hat das ZDF von einigen Verlagen bekommen. Es geht um Frau Heidenreich. Darin steht:

"offensichtlich hat die Form der öffentlichen Auseinandersetzung zwischen Elke Heidenreich und dem ZDF bei Ihnen zu Unmut und Kränkungsgefühlen geführt. In dieser Situation bitten wir Sie aber nachdrücklich, Ihrer Verantwortung für den kulturellen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nachzukommen und Ihre Entscheidung zu revidieren.

Es gibt im deutschen Fernsehen wenige, die sich wie Elke Heidenreich für die Lese- und Buchkultur dieses Landes eingesetzt haben. Elke Heidenreich hat sich mit grenzenloser Leidenschaft für literarische Werke oft noch unbekannter deutschsprachiger und ausländischer Autoren engagiert. Sie hat die Diskussion über Bücher und Autoren in diesem Land durch die Sendung "Lesen!" befeuert, und sie hat einem breiten Publikum auf einzigartige Weise die Literatur nahegebracht.

Wir bitten Sie: Stellen Sie gegenüber dieser Leistung Ihre Bedenken zurück und versuchen Sie, mit Elke Heidenreich zu einer Abmachung über die Fortsetzung ihrer Sendung zu kommen."

Meine Güte! Unmut! Kränkungsgefühle! Mensch, was passiert denn, wenn ein Mitarbeiter eines Verlags öffentlich schreibt, dass er sich schämt, bei ebendiesem zu arbeiten? Fliegt der achtkantig raus oder nicht?

Wahrscheinlich geht es jetzt so weiter, dass Frau H. irgendetwas murmelt, dass sie sich vielleicht doch nur ein kleines bisschen schämt, beim ZDF zu arbeiten. Oder dass ihr das so rausgerutscht ist, weil sie nach der Verleihung des Fernsehpreises mit ihrem Mann einen heben musste und sie einen furchtbar dicken Schädel hatte, als sie das alles schrieb.

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Sunday, September 07, 2008

Schlagerette aus den Bergen

In der FAZ vom 04. September 2008 stand der folgende Artikel:

„Mit dem ,Musikhotel am Wolfgangsee' greift der Hessische Rundfunk eine Tradition von Unterhaltungssendungen auf, die die Zuschauer gern sehen - vom ,Weißen Rössl' bis zum ,Hotel Victoria'. Die Verbindung von Schlagern, beliebten Protagonisten, Landschaft und gefühlvollen Geschichten war lange Zeit ein Garant für große Publikumserfolge und beißende Kritik“, schreibt der ARD-Programmdirektor Günter Struve prophetisch im Presseheft zum neuen Hoffnungsträger des Ersten, einer „Schlagerette aus den Bergen“, die am Samstag, 18. Oktober, Premiere feiert.

Im Mittelpunkt eines Nichts von Handlung stehen Schlagerstars wie Patrick Lindner, Claudia Jung, Francine Jordi, Marc Pircher und Semino Rossi und - als einziger echter Schauspieler - Sascha Hehn als böser Geschäftsführer. Struve hatte mit Kritik aus dem Feuilleton gerechnet, aber wohl kaum, dass der Hauptdarsteller Sascha Hehn schon vor der Ausstrahlung Häme ausschüttet. „So, wie das produziert ist, gebe ich dem Ganzen keine Chance“, sagte Hehn im Gespräch mit dieser Zeitung. „So lieblos, so billig, mit 650.000 Euro für einen Neunzigminüter am Samstagabend kann das nichts werden. Als ich das fertige Produkt vorgestern erstmals gesehen habe, war ich richtig wütend. Es ist anmaßend, wie man die alten Vorbilder ins Feld führt.“



„Ich finde es sehr hübsch“

Dabei hatte sich Hehn grundsätzlich von der Sendung etwas versprochen und dem HR sogar den Drehbuchautor Marc Rosenberg empfohlen. In vier Wochen will sich Hehn mit Struve und dessen Nachfolger Volker Herres treffen und Tacheles reden. Die zuständige HR-Redakteurin Michaele Scherenberg, der die Idee zum Musikhotel gemeinsam mit Patrick Lindner „beim Äppelwoi in der Rhön“ kam, versteht Hehns Kritik nicht. „Ich finde es, so wie es geworden ist, sehr hübsch, und es hat mir sehr gut gefallen. Ich hatte nicht erwartet, dass es ihm nicht gefällt, dass er so emotional reagiert.“

Das sei enttäuschend, eigentlich habe sie mit Hehn über die Fortsetzung sprechen wollen. Doch falle das ja nun wohl flach. Selbstverständlich könne man aufwendiger drehen, das Budget sei nicht riesengroß gewesen. Dabei bestehe aber der Reiz der Sendung ja gerade auch darin, dass die Mehrheit der Protagonisten noch nie geschauspielert habe. Die Gesangsszenen seien perfekt und das Ganze eine „liebenswürdige nette leichte Unterhaltung“. Ihre Erwartung ans Publikum hat Michaele Scherenberg schon formuliert: sechs Millionen Zuschauer oder achtundzwanzig Prozent Marktanteil, mindestens aber fünfeinhalb Millionen Zuseher sollen es sein. Sascha Hehn mag das alles nicht hören. „Wer mag, kann eintauchen und mitfühlen, sich leichte, gut zubereitete Fernsehkost schmecken lassen“, schreibt Programmdirektor Struve im Presseheft."

So, jetzt haben wir endlich die Namen derjenigen, die für den ganzen Quatsch verantwortlich sind. Schlagerette! Beim Äppelwoi in der Rhön! Meine Güte, da muss sie aber ganz schön einen in der Krone gehabt haben, die Frau Scherenberg! Hoffnungsträger des Ersten! Und es soll tatsächlich noch 5,5 Millionen bis 6 Millionen Menschen geben, die sich das anschauen.

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Saturday, July 12, 2008

Nicht ausreichend ist die Geduld eines belgischen Brauereipferdes,

wenn man mit der Postbank zu tun hat. Die Geschichte ging nämlich noch weiter.

Ich habe dann brav die Formulare online ausgefüllt und bekam eine Bestätigung zugeschickt. Mit den Unterlagen zur Identifikation ging ich dann zur Filiale. Soweit alles klar. Kredit für 5,55 Prozent.

Ein paar Tage später jedoch bekam ich ein Schreiben, dass das mit den 5,55 Prozent wohl nichts werden würde. Stattdessen geruhte die Postbank, mir einen Kredit für 7,94 Prozent anzubieten! 7,94 % statt 5,55 % ! Deswegen hätte ich nie angefragt !

Da fühlt man sich doch als Kunde so richtig schön verar..... !

Vor ein paar Jahren las ich mal eine Geschichte von Herrn Hans Riegel aus Bonn in der Zeitung. Dieser erfolgreiche Unternehmer erzählte, wie er in der Nachkriegszeit einige Säcke Zucker als Sicherheit an die Bank übereignet hatte. Als ihn dann ein Lieferant hängen ließ, standen die Herrschaften von der Bank tatsächlich vor dem Fabriktor und wollten den Zucker mitnehmen! Das hätte ihm das Genick gebrochen. Herr Riegel konnte sie nur mit allergrößter Mühe von ihrem Vorhaben abhalten.

Was lernen wir daraus? Größte Vorsicht im Umgang mit den Banken!

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Saturday, May 31, 2008

Die Geduld eines belgischen Brauereipferdes

braucht man, wenn man mit manchen Unternehmen zu tun hat. Damit meine ich nicht die Reinigung oder der Copyshop. Denn da machen die Inhaber wirklich hervorragende Arbeit. Ich meine Unternehmen wie die Postbank oder TUI.

Die Postbank schickt einem Werbung Werbung Werbung. Kommt man dann auf die Idee, tatsächlich eines ihrer Angebote wahrzunehmen, so stellt man schnell fest, dass einige Unterlagen vorgelegt werden müssen. Das ist ein nachvollziehbares Unterfangen. Es kann ja jeder kommen und sagen: "Mein Gehalt? 4.000 brutto." Diese Unterlagen kann man natürlich nicht online einreichen. Daher kam ich auf die Idee: Geh doch einfach in eine Filiale, leg die Unterlagen vor und schon steht die Laube. Weit gefehlt. Denn der freundliche Mann in der Postfiliale kann keine Online-Konditionen anbieten. Also muss ich es doch Online machen. Aber irgendwann sind wir natürlich an einem Punkt, dass ich dann wieder in die Filiale muss wegen der Unterlagen.

Ähnlich frustrierend gestaltete sich der Versuch, bei TUI einen Fluch zu buchen. Das wollte ich online machen. Als es dann ans Bezahlen ging, wurde eine Kreditkarte verlangt. Da ich sogar eine habe, wollte ich damit bezahlen. Das ging aber nicht. Schön, dachte ich mir, geh halt in ein Reisebüro. Da zahlst Du dann in bar und die leiten das Geld weiter an TUI. Da ging es aber auch nicht. Fahr ich also mit dem Zug nach Klagenfurt. Nur: Warum in aller Welt krieg ich jetzt den TUI-Newsletter? Von einem Unternehmen, welches auch dann nicht in der Lage ist, mir Leistungen anzubieten, wenn ich mich noch so sehr bemühe?

Das Ganze endete übrigens damit, dass ich jetzt zum Katerpreis (94 €) mit einem Nachtzug nach Klagenfurt fahre. Is eh billiger.

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Monday, November 12, 2007

Auf der ersten Seite der BILD-Zeitung

stand heute zu lesen, dass Mario Gomez ein Tor mit dem P.... erzielt habe.

Nun verstehe ich ja schon, dass man die BILD-Zeitung wegen der Pressefreiheit, einem durch die Verfassung gerantierten Grundrecht, nicht einfach verbieten kann. Es ist auch nicht möglich, den Chefredakteur zu teeren und zu federn. Was ich aber nicht verstehe: Warum werden Leute wie der BILD-Chefredakteur Kai Dieckmann gesellschaftlich akzeptiert? Und unsere Politiker sollten auch mal überlegen, ob ein gutes Verhältnis zur BILD-Zeitung wirklich so wichtig ist.

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Thursday, July 12, 2007

Betrunkene bauen Atomkraftwerk

So und nicht anders lautete eine Schlagzeile aus dem Handelsblatt. Betrunkene bauen Atomkraftwerk. Betrunkene bauen Atomkraftwerk. Du fasst es nicht.

Gleichzeitig zeigt das doch mal wieder, wie schwierig es eigentlich ist, sich etwas wirklich Unrealistisches auszudenken. Was meine ich? Nun ja, Homer Simpson arbeitet ja bekanntlich in dem Atomkraftwerk von Springfield, d.h. er sitzt vor einem Haufen bunter Anzeigen, die er nicht versteht. Nun könnte man denken: Wasn Quatsch, dass so ein Tiefflieger wie Homer Simpson in einem Atomkraftwerk arbeitet und radioaktive Anlagen überwacht. Ist es aber nicht. Kein Quatsch.

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Tuesday, April 10, 2007

Die Menschheitsgeißel Bürokratie

Nach bestandener Prüfung will ich mich natürlich auch zulassen lassen. Das macht die Kammer. Aber natürlich nicht umsonst. 130 Euro. Aber nur, um zu schauen, ob so ein paar Bescheinigungen vorgelegt werden können. Die Prüfung selber hat eh schon 575 Euro gekostet. Und der Fisch ist damit noch lange nicht geputzt. Denn es kostet jedes Jahr Kammerbeiträge.

Gestern habe ich dann die Unterlagen bei der Kammer vorbeigebracht. Nettes Gebäude haben die. Gebaut von den Gebühren und Beiträgen. Tatsächlich scheinen da auch noch einige Leute zu "arbeiten". Was in aller Welt die eigentlich tun? Isch waas es net ...

Eine von den Bescheinigungen, die vorzulegen sind, ist ein polizeiliches Führungszeugnis. Gibt's bei der Stadt. Auch nicht umsonst. 13 Euro.

Wenn ich nun nachgefragt hätte, warum in aller Welt ich die nun wieder zahlen soll, hätte man mir geantwortet, dass man mir gegenüber eine Dienstleistung erbringt. Worin die besteht? Na ja, schließlich bekomme ich doch so einen depperten Schein zum Nachweis, dass ich nichts ausgefressen habe. Ah ja. Aber warum muss ich so einen d.S. vorlegen? Wahrscheinlich, weil die Bürokratie mir nicht glaubt, sondern nur sich selbst.

Ich stelle mir die Entstehung der Bürokratie so vor, dass sich die in der Bürokratie Tätigen Aufgaben schufen und zur Bewältigung ebendieser Aufgaben Personal einstellten ("Irgendeiner muss ja die Arbeit machen", außerdem: "Wie kann ich General sein, wenn ich keine Truppen habe?"). Dann fällt einem ein, dass der ganze Spaß ein Heidengeld kostet. Und dann erhebt man eben Gebühren und sagt frech, man würde Dienstleistungen erbringen.

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Monday, March 19, 2007

Neinneinnein!!!

Jetzt habe ich mich wortreich über das Frühlingsfest der Volksmusik ausgelassen und anschließend wurde dann Werbung für Maria und Margot Hellwig auf meiner Clustrmap platziert !!!

Ich krieg 'nen Föööööööhn !!!

Übrigens sprangen bei dem Frühlingsfest der Volksmusik einige Herren um die beiden älteren Damen herum, die eine Mischung aus einer bayrischen Lederhose und einer Motorradfahrerkutte anhatten. Ich sags mal vereinfacht: Dem Schnitt nach hätte es einer bayrische Lederhose sein können; dem Material nach war es eine Motorradfahrerkluft. Der Verantwortliche hätte sich ein bisschen mehr Mühe geben können, seinen Lederfetischismus zu verbergen.

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Saturday, March 17, 2007

Das Frühlingsfest der Volksmusik

Gerade läuft das "Frühlingsfest der Volksmusik" im Fernsehen und gibt Anlass, sich über die schlicht unterirdische Qualität des Fernsehprogramms auszulassen.

Vorab: Man wundert sich, dass es so etwas noch gibt. Denn ein Programm dieser Art hätte problemlos vor 30 Jahren ausgestrahlt werden können. Es ist alles wie immer - die Dekoration, ein Ballett, das die Beine hochwirft, einfach rabenschlechte Showeinlagen, idiotische Kostüme (mal zwingt man eine Kinderschar, sich als Maulwurf zu verkleiden, mal müssen sie in rot und in grün als Zwerge herumturnen). Und erst die Stars ! Eben sang Pierre Brice (78) ein französisches Lied. Er ist eben Franzose und kann als solcher französisch. Und wenn er französisch singt, merkt man erst ein klein wenig später, dass er nicht singen kann. Gleich kommt noch Karel Gott. Dass der mal singen konnte, steht außer Frage. Ob das immer noch der Fall ist ? Und es kommen (nur die Besten sterben jung) auch noch Margot und Maria Hellwig. Sogar die Lieder sind angestaubt wie nur was: Eben gerade sangen zwei Frauen "Aus Böhmen kommt die Musik". Und dann sang ein junger Mann aus Italien "Volare".

"Getragen" wird die ganze Show davon, dass man für drei nicht mehr so ganz junge Damen (Baps, Vroni und Hanni) den Traummann sucht.

Heilandsakra! Haben wir ein so schlechtes Programm verdient? Wirklich? Womit? Wohlgemerkt, ich rede nicht von irgendeinem Unterschichtensender, sondern dem gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen.

Wenn man mir den Auftrag geben würde, für möglichst viel Geld ein möglichst schlechtes Programm zu machen: Ich glaube nicht, dass ich ein derart schlechtes Programm hinbekäme. Außerdem bin ich der Meinung, dass ein derart schlechtes Programm nicht ohne Folgen für den Sender und die Verantwortlichen bleiben sollte. Man muss ja nicht gleich den Intendanten teeren und federn.

Das Land ändert sich nicht.

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Wednesday, March 14, 2007

So richtig schön dummes Geschwätz

war heute von Seiten des ADAC zu hören. Da sagte eine junge Frau namens Maxi Hartung zum Thema Tempolimit, dass einem doch langweilig werde, wenn man von Hamburg nach München fahre und die ganze Zeit nur 120 km/h fahren dürfe. Da leide die Aufmerksamkeit. Wenn man dagegen zwischendurch mal so 160 km/h fahren dürfe, würde dies die Verkehrssicherheit fördern.

Meine Herren und Damen! Da wird ja die Milch sauer ...

Übrigens bin ich Mitglied im ADAC, allerdings nur, um einen gelben Engel anrufen zu können, wenn mein mittlerweile nicht mehr ganz taufrisches kleines Auto mal wieder muckt.

Für die ausländischen Leser meines Blogs: Jaaaa, es gibt Strecken in Deutschland, auf denen können Sie 230 km/h fahren. Oder 280. Soviel Sie wollen. Mit dem Auto. Oder mit dem Motorrad. Nein, Sie brauchen nicht als Organspender registriert sein.

Das Land ändert sich nicht.

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Thursday, December 28, 2006

John Lennon und das FBI

Der Süddeutschen war zu entnehmen, dass John Lennon vom FBI observiert wurde. Anlass war ein Interview mit einer englischen Untergrundzeitschrift, indem er seine "Sympathie mit den unterdrückten und unterprivilegierten Menschen in der Welt" zum Ausdruck brachte.

Weiter äußerte der Verfasser des Artikels, Alex Rühle, die Auffassung, dass der FBI ein schräger Laden sein müsse und ebendieses auch schon länger klar sei. Den dort arbeitetenden Jungs und Mädels attestierte er ein verschachteltes Ironieverständnis. Schön gesagt.

Was zum Teufel sind das eigentlich für XXXXX, die nichts besseres zu tun haben, als Leuten wie Lennon nachzuschnüffeln? Wahrscheinlich haben Sie vom Zappa auch eine Akte. Wahrscheinlich? Ganz sicher. "Dickie's such an asshole!"

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Thursday, October 26, 2006

Warum ich die Bahn nicht mag

Gestern bin ich mal wieder Bahn gefahren. Die Bahn hat diese Gelegenheit genutzt, mich daran zu erinnern, warum ich sie nicht mag.

Es kam so: Ich war in Dortmund und wollte zurück nach Münster. Der nächste Zug wär ein Bummelzug gewesen. Ich hätte in Hamm umsteigen müssen. Da dachte ich mir: o.K., o.K., pas de prob.

Nur leider hatte der Bummelzug Verspätung. Deswegen dachte ich: Na, dann nimm halt den ICE (auch verspätet). Tja, dat warn Fehler. Denn der Herr Schaffner wollte 11,90 Euro Zuschlag zu dem regulären Fahrpreis von 9,90 Euro. Diskutiert hab ich gar nicht erst mit ihm.

Die Bahn ist und bleibt ein Sinnbild von Ineffektivität, Schlamperei und Unflexibilität. Eher friert die Hölle zu als dass sich das ändert.

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Saturday, September 09, 2006

Hansi Hinterseer

Gestern abend sah ich - mehr aus Zufall - "Da wo das Glück beginnt", einen Film mit Hansi Hinterseer und einigen anderen "Stars".

Was soll ich sagen? Mir hat es fast die Schuhe ausgezogen, dass so ein grottenschlechter Streifen am Freitag abend zur besten Sendezeit in der ARD läuft. Ich finde es einfach skandalös, dass die ARD unsere Gebühren für ein derart schlechtes Programm verwendet. Der ganze Film wirkte, als habe jemand die Devise ausgegeben: "Lasst bloß nichts aus!" Wer schaut sowas ? Meine Mutter ??? Vorsicht, Leute, auch ich mag es nicht, wenn man meine Mutter beleidigt !

Aber es kommt noch schlimmer: Heute abend, also am Tag danach, zeigt die ARD ein großes Hansi Hinterseer - Special ! Natürlich zur besten Sendezeit ! Geht's noch ? Wofür bekommt eigentlich der Programmdirektor sein Geld ?

Dass eins klar ist: Nichts gegen Hansi Hinterseer persönlich. Aber derart niveaulos sollten die Filme dann doch nicht sein. Muss sich doch machen lassen. Und es sollte sich doch vermeiden lassen, dass die ARD den Mann gleich an zwei Tagen hintereinander derart raumgreifend ins Bild setzt.

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Thursday, September 07, 2006

Oliver Kahn

Nach einer heutigen Pressemeldung wurde Oliver Kahn bestraft, weil er die Fans der Frankfurter Eintracht beleidigt hat (er bestreitet es). Strafe: ein Spiel Sperre und 5000 Euro.

Kommentar: Viel zu wenig ! Der lacht doch nur über die 5.000 Euro !!! Wir sollten ihn zusammen mit Lothar Matthäus in einen Sack stecken und kräftig draufhauen ! Außerdem wär es besser, er würd zu Hause bleiben, wenn die Bayern mal wieder im Waldstadion spielen !

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