Stevie's full of good intentions

Saturday, May 23, 2009

Friedhelm Funkel zurückgetreten

Als Eintracht-Fan mein Kommentar zu Friedhelm Funkels Rücktritt:

Für mich ist Funkel ein solider Trainer, wie man sie selten findet. Ich denke, dass er gute Arbeit geleistet hat. Trotzdem hat es in der abgelaufenen Saison wenig Spaß gemacht, Eintracht-Fan zu sein. Wir haben den Klassenerhalt geschafft. Sonst nichts.

Letzten Endes dürft Friedhelm Funkel an den überzogenen Erwartungen gescheitert sein. Ein einstelliger Tabellenplatz oder der Klassenerhalt sind wohl zu wenig. So isser, mein Verein.

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Sunday, September 16, 2007

Einen dämlicheren Elfmeter

als den gestern für den HSV habe ich lange nicht gesehen: Da wird einer umgerissen, der Ball ist weit weg, und der Schiri gibt Elfmeter. Das ist doch echt Quatsch!

Trotzdem hat die Eintracht gewonnen und steht jetzt auf Platz 3! Im Moment scheint es einfach so zu sein, dass die Eintracht auch dann noch die Punkte holt, wenn es nicht so gut läuft. Na ja, nächsten Freitag sehen wir, wie´die Sache in Bochum ausgeht.

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Tuesday, June 12, 2007

Martin Mosebach

der neue Büchner-Preisträger, soll unter anderem auch über die Eintracht geschrieben haben. Das stand so in der Zeitung.

Allerdings habe ich noch keinen Text von ihm gelesen oder entdecken können. Ich habe jedoch meine Zweifel, ob er wirklich an Eckhard Henscheids Hymne an Bum-Kun Cha oder an Ror Wolfs schöne Texte herankommt ...

Sei es, wie es sei, hier die Hymne auf Bum-Kun Cha (Sie stand auch schon an der Anzeigetafel des Waldstadions):

Hymne auf Bum Kun Cha

Schön ist, Mutter Natur, deiner Erfindung Pracht,
Die den großen Gedanken vermochte, den
Knaben zu träumen, zu denken - und dann auch zu
Bilden mit den schnellen, beseelten, jauchzenden
Füßen des Jünglings: Flink, flitzend,
Flirrend und flackernd - nicht lange fackelnd,
Doch feuernd und feiernd; den fühlenden Herzen
Frankfurts zur Freude.
Bum Kun Cha! Freund aus dem Osten! Fremdling bist
Du nicht länger - nicht bitt'res Los ist Exil
Dir! Heimat, die zweite, du fandst sie.

Wunderbar ist die Gunst denn des Gottes des
Fußballs. Zwar niemand weiß, wann und von wannen
Er schenket nach Puskas und Pele und Kempes den
Neuen Erwählten - nie doch und nimmer vergißt
Er sein hoffendes Volk. Über Indien hinaus
Und den Ganges spähet sein
forschender Blick, ins ferneste Land, da
Seit Alters Männermut blühet und hoher Sinn.
Tapf'res Korea! Du schenktest uns Cha!

Festlicher klinge mein Saitenspiel! Denn lang
Lieb ich dich, Cha, schon, drei Monde -
Drei Monde schon fällt dein verjüngendes
Licht auf die scheinbar gealterte Eintracht. Wir
Sahen dich erstmals, Lieblicher, gegen Stuttgart,
- und das Herz war bezaubert, verzaubert bald
Gar. Ach! Wie du da Förster, den Holzer,
Versetztest und Martin, den Rammler, so daß selbst
Sie dein Lob dann sangen - wie du dich
Schlängeltest durch die Abwehr - um endlich,
Endlich, kurz nach der Halbzeit, hoch in die
Lüfte dich reckend, die Flanke von Borchers
Nahmst mit der Stirn, der klugen, das
Leder versenktest im rechtesten Toreck - es war
Wie ein Herzkrampf, ein schöner, in Freude und
Ahnendem Jubel in eins.

Am Abendhimmel blühte ein Frühling auf, und
Sein Name war Cha. Die Eintracht aber, jahrlang
Von Klippe
Zu Klippe
Geworfen, glühte mit dir, o mein Trauter, zu
Neuschönem Glanze. Aus dem Schlaf des
Dornröschens erwachte die alte, die beinah
Vergeß'ne Primadonna sehr rasch. Vergessen das Alter
Grabowskis, vergessen der Streit mit dem Trainer.
O neues heilig' Herz der Mannschaft! Uns zur
Erhabenen Lust stürmst du, Schönster, so viel ich
Sah, seither, wie der Vogel des Waldes über die
Wipfel fliegt, schwingst du, Zierer, leichter und
Mühlos und sonder Gewalt dem Tore dich zu, dem
Beschützten - Östling unter Deutschen,
Und ihnen dennoch verwandt in der Seele,
Nah auch in Tordrang und Technik und
Teilung des Raumes in all seiner
Tiefe . . .

Kenntnisreicher Künstler am schwarzweißen Balle!
Der Mann aus Korea allein hat die Präzision deines
Abspiels. Trocken schlägst du die Pässe, den
Kurzpaß sowie auch den raumgreifenden Vetter, den
Steilpaß. Nicht fremd ist dir der
Fallrückzieher, wir sahen's. Du zeigtest, daß
Auch in Asia, dem fernen, bekannt ist der Trick
Mit dem kunstreichen Haken - doch mehr noch
Erstaunen den Gegner die nicht-orthodoxen, die
Tricks, die im Lande noch unbekannt. Freilich,
Nie ähneln sie je doch der Tücke des Panthers,
Nie schielet Verschlagenheit Asiens durch -

Fair play ist Bum Kun Chas Religion!

Ach, abermals weiden die Augen auf dir! Hurtig
Treibst du das Leder nach links, kühner umkurvst
Du den grätschenden Stopper, zaubernden Fußes
Entläßt du den Lib'ro in Scham. Leichthin,
Euphorion erinnernd, vergleichbar auch durchaus
Der zarten Gazelle, dribbelst du torwärts und
Spannst doch den Fußnerv alljetzt schon zur Bombe -
Denn kaum hinkt die Macht deines Schusses der
Pracht nach Bernd Nickels, genannt "Dr. Hammer":
Dem du, so liest man, längst Brücken der
Freundschaft gebaut hast, auch menschlich . . .
Herzschöner Mann! Flutlichtumschwärmt auf den
Flügeln der Flanke, jetzt plötzlich der rechten,
Füllhorn der Technik, Fülle des Seins!
Samtschwarzen Seraphkopfs sehr schönen Scheins!
Seht nur den Doppelpaß jetzo mit Nachtweih und
"Holz"! Tripelpaß ewiger Klarheit!
Genius des Ostens! Sel'ges Korea!

Ein Flankengott jener Abramczik? Da lachen die
Gütter des alten Olymp! Sie lachen Schorsch
Volkerts und
Lächeln ob jenem, der, unrhythmisch seltsam,
Rummenigge sich nennt! Wer kennt Okudera? Cha
Aber - ob er nun "Cha Bum Kun" heißt, so wie die
"Frankfurter Rundschau" es will; oder doch
"Bum Kun Cha", wie die FAZ ihn besingt; oder
"Tscha Bum", wie "Bild" ihn begrüßte - dich,
Cha, kennt Deutschland, kennt Asien, die Welt so und so - - -
Ew'ges Korea!

Im Winde klirret die Fahne zum Eckstoß. Gefahrstufe
Eins. Anläuft Cha Bum, herrlich die Flank' in die
Fluten der Zeit! Schon steht Cha Bum wieder nah
Dem Elfmeter, lauert des Zuspiels, hilft
Hinten aus. Schneisen schlägt er in Spielfeldmitte,
Schleusen öffnet sein schneller Fuß: Sammelnd der
Gegenwart hohes Vergang'nes, einend die Künste
Grabowskis mit denen des Pfaff, Kressens gedenkend
Und eingedenk Sztanis. Fußball berückend - und
Rührend selbst Toni, den treuedlen Zeugwart, der
Dir, Cha, im Air-Bus von Braunschweig nach
Frankfurt die Wange gar küßte; so stand's in der "Rundschau" . . .
Geh' unter, HSV! Trunken dämmerte die
Seele selbst dir (3 : 2)!

Ja, in den Ozean all deiner Tricks will ich mich
Stürzen, Bum, sturztrunken einfallen laut in die
Chöre des Jubels, Sohn einer fußballträumenden
Mutter. Anbeten will ich - gleich dir, der du
Betest vor Spielbeginn und auch während des
Kampfs "ständig vertieft bist im Gebet", wie
Wieder die "Rundschau" weiß. Anbeten will ich,
Singen dein Lob all mein Lebtag und
Endlich, wenn's gut geht, warte nur balde,
Berückt in Verzückung unendlicher Schöne vergeh'n - - -

Nur, Bum, daß du, folgt man einem Bericht in
der FAZ, nach deiner Aktiven-Laufbahn Deutsche
Predigend zu Gott bekehren willst, das, Bum,
Muß ja wohl nicht sein.

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Saturday, May 05, 2007

Im Rhein-Main-Gebiet

gibt es in der nächsten Saison einige schöne Derbies: Wehen gegen die Meenzer, die Meenzer gegen Offebach, und die Offebächer gegen Wehen.

Das alles findet natürlich in der zweiten Liga statt - ohne die Eintracht.

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Wednesday, March 21, 2007

Fab Four

Auf www.deutschrock.de/11freunde/ gibt es "Fab Four"-Shirts. Für viele Vereine. Aber nicht für die Eintracht!

Nun, wie wär es mit

Ama
Taka
Oka
und
Christoph.

Sehr aktuell, o.K..

Klassisch wäre:

Jürgen
Holz
Bernd
und
Charly.

Aber eins von den beiden sollte es schon geben!

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Sunday, March 18, 2007

Ein Post zu Ehren von Christoph Preuß



Es war sooooooooo schööööööööööön

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Friday, March 02, 2007

Eine Nachlese zum Pokalspiel gegen die Offebächer

Nach dem Spiel gegen die Offebächer war in der Zeitung zu lesen, dass das Polizeiaufgebot eines G 8 - Gipfels würdig gewesen wäre. Der hessischen Polizei sei es aber gelungen, die Eintracht-Fans von den Offebächern zu trennen. Während des Spiels habe man sich dann wechselseitig bescheinigt, von Prostituierten abzustammen.

Soweit die Zeitung. Im Fernsehen waren auch so einige schöne Gesänge zu hören ( "...Ihr schlaft unter Brücken, oder in der Bahnhofsmission!").

Noch schöner ein Treffen mit alten Freunden ist eines mit alten Feinden.

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Friday, January 26, 2007

Die größten 100 Fußballspiele aller Zeiten

Im Februarheft von "11 Freunde" sind die 100 größten Spiele aller Zeiten aufgelistet.

Die Zusammenstellung lässt erahnen, dass es in der Redaktion doch den ein oder anderen Eintracht-Fan gibt. Denn die Eintracht ist 4 x unter den ersten 53 vertreten !

Rang 8: Am 18.5.1960 verliert die Eintracht 7:3 im Finale des Europapokal der Landesmeister gegen Real Madrid. Nun ja, gegen so ein Team (mit Ferenc Puskas und Alfredo di Stefano) darf man auch mal verlieren ...

Rang 25: Am 29.5.1999 gewinnt die Eintracht 5:1 gegen den 1. FC Kaiserslautern und schafft den Klassenerhalt ! Ich kann mich noch daran erinnern, wie ich damals Radio gehört habe. ES WAR DER WAAHNSINN !

Rang 28: Am 28.5.1959 gewinnt die Eintracht 5:3 gegen die Offebächer (haha !) und wird MEISTER !

Rang 53: Die Eintracht gewinnt 6:3 gegen Reutlingen und schafft den AUFSTIEG !

Was fehlt ? Na ja, das 5:1 gegen die Bayern im UEFA-Cup Halbfinale 1980 hätts auf jeden Fall verdient ...

Und sonst, also mal von der Eintracht abgesehen? Für mich ist das größte Spiel aller Zeiten das 3:2 gegen England bei der WM 1970. Wie Beckenbauer aus dem Nichts ein blitzsauberes Tor macht ! Uwe Seelers Tor mit dem Hinterkopf ! Und Gerd Müllers artistischer Treffer zum 3:2 ! Ich hab das natürlich alles auf DVD ...

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Sunday, January 07, 2007

Im Pokal gegen die Offebächer !

Da wer mer denen mal wieder zeigen, wo der Frosch die Locken hat !

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Thursday, October 19, 2006

Gegen Palermo verloren

aber es sind ja noch drei Spiele !

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Wednesday, October 11, 2006

Jürgen Pahl

Eben gerade hätte der slowakische Torwart den Ball beinahe in sein eigenes Tor geworfen. Er wollte einen Abstoß machen und der Ball bewegte sich auf einmal Richtung Torauslinie. Er konnte ihn aber noch anhalten.

Tatsächlich geschafft hat es einmal der Jürgen Pahl. Auch er wollte einen Abschlag machen und warf den Ball ins Tor der - hätten Sie es gedacht ? - Frankfurter Eintracht. Laut Wikipedia lebt Jürgen Pahl jetzt als Obstbauer in Paraguay.

Tja, im Laufe der Jahre macht man schon was mit als Eintracht-Fan, des kann isch Eusch saache ...

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Thursday, September 14, 2006

UEFA-Cup

SCHÖN ist es, dass die Eintracht endlich wieder dabei ist in UEFA-Cup.

SCHÖNER ist es, dann gleich auf jemanden zu treffen, mit dem wir eh noch eine alte Rechnung offen haben (5:0 damals im Jahre 1990).

Am SCHÖNSTEN wäre es natürlich, diese alte Rechnung dann auch noch auszugleichen ...

Auf geht's, Jungs !!!

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Saturday, August 26, 2006

Fußball und Justiz

In den letzten Tagen stand in der Zeitung, dass Juve wegen des Zwangsabstiegs die italienischen Zivilgerichte anrufen will.

Dazu stell ich mir vor, dass ich Richter am Frankfurter Landgericht wär und darüber entscheiden müsste, ob die Eintracht absteigen muss. Hihi ... Eigentlich kann so ein Verfahren nur im Ausland stattfinden ...

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Tuesday, July 04, 2006

Am Morgen danach gehd Lebbe weider

Vorab mal eines: Für mich ist man nur dann ein richtiger Fußballfan, wenn man schon einmal mit seinem Verein abgestiegen ist. Wem das noch nicht passiert ist, der kann eigentlich nicht mitreden.

Beim ersten Abstieg der Eintracht kann ich mich noch erinnern, wie ich in Marburg über den Ortenberg-Steg ging. Von unten hörte ich ein paar Schalke-Fans: "Heut schießen wir den Adler ab, heut schießen wir den Adler ab ...". Ich habe mir noch kurz überlegt, dass ich doch bei meinem Verein sein sollte in seiner dunkelsten Stunde. Aber ich bin dann doch nicht nach Frankfurt gefahren.

Zu dem Spiel stand am Montag danach in der Zeitung zu lesen, dass Sylvia Schenk, die Sportreferentin der Stadt Frankfurt, auf der Haupttribüne gesessen und geweint habe. Wenn ich neben ihr gesessen hätte, ich hätte auch geweint.

Und nach dem Abstieg? Man hatte den Eindruck, dass der ganze Verein auseinanderbricht. Aber, wie Stepi in seiner unvergelichlichen Art sagte: "Lebbe ged weider".

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